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Ort des Weges

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Selbsterkenntnis

Es geht erst einmal um reine Selbsterkenntnis. Ich habe nirgendwo besser und deutlicher als auf dem Motorrad erkannt, wie ich wirklich „gestrickt“ bin. Und es erinnert mich immer daran, wenn ich gerade mal wieder gedanklich „wo anders“ unterwegs bin, nur nicht da, wo ich sein sollte. Denn das Motorrad hat den unschätzbaren Vorteil, dass ich das eigene Fehlverhalten nur sehr, sehr schlecht auf andere abschieben kann.

Nirgendwo sonst wird mir so direkt bewusst, was ich gerade denke und was mich innerlich beschäftigt. Einfach deshalb, weil es unmittelbare Auswirkungen auf meinen Fahrstiel hat. Das wiederum macht mir deutlich, was mich regelrecht gefangen hält und mich immer wieder von meinem Ziel abbringt.

Das Motorrad zeigt mir, wer und wie ich bin und lässt die Wunschvorstellung, wie und wer ich gerne wäre, so richtig auflaufen. Es geht also um wirkliche Selbsterkenntnis und nicht um Selbsterfahrung. Das ist das Wesentliche, zu erkennen, wie und wer ich bin. Doch das hört nicht mit Selbsterkenntnis auf, sondern es geht darüber hinaus:

Wenn ich erkenne, wie ich bin, wenn ich mir dessen absolut bewusst bin, hinterlässt dies Spuren in meiner Psyche. Ich werde mir meiner selbst bewusst.