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Ort des Weges

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Mehr als „nur“ Motorradfahren

Für mich bedeutet Motorrad zu fahren mittlerweile wesentlich mehr als „nur“ Motorrad zu fahren. Zum einen ist es eine sehr gute Schulung, mein Ego fallen zu lassen, zum anderen ist es der Hinweis darauf, dass ich das auch im ganz normalen Leben praktizieren kann, obwohl es da erst einmal schwieriger zu sein scheint.

Da ist zum einen die permanente Konfrontation mit der Unbeständigkeit des Seins, der Unmöglichkeit, ein „Ergebnis“ zu planen, zum anderen liegt darin die konfuzianistische Selbstkultivierung, wie sie in den sogenannten Wegkünsten praktiziert wird.

Seit ich das begriffen habe, gelingt es mir immer besser, die Parallelen zu meinem alltäglichen Verhalten im „normalen“ Leben zu sehen und daraus wiederum Rückschlüsse zu ziehen und Konsequenzen abzuleiten.